Privatpraxis Orthopädie Frohnau, Berlin - Dr. med. Oleg Surminski

Röntgenuntersuchung

Für die Erkennung einer Skelettdeformität, die sich deutlich von der Norm abhebt, wird ein Vergleich der Messgrößen mit denjenigen eines Normalkollektivs durchgeführt. Hierbei ist zu berücksichtigen, dass die Streubreite aller am Skelett bisher erhobenen Messungen ausgesprochen groß ist.  Sie umfasst die so genannte biologische Streubreite und ist Ausdruck der formalen Vielfalt des Skelettsystems ohne krankhafte Bedeutung.  In die methodisch bedingte Streubreite gehen Fehler durch unterschiedliche Röntgenprojektionen ein.  Trotz standardisierter Technik sind in Abhängigkeit von der Größe und der Lokalisation der dargestellten Strukturen erhebliche Projektionsfehler zu veranschlagen.  So fährt z. B. bei der röntgenologischen Darstellung der Skoliose eine nur geringe Verdrehung des Rumpfes zu deutlichen Winkeländerungen.  Dies ist auch bei der Vermessung der Hüftpfanne durch unterschiedliche Beckenkippung zu beachten.

Besondere Bedeutung hat die Radiometrie für die Operationsplanung in der Orthopädie.  Ohne eine exakte Erfassung der Deformität ist eine Beschreibung des Operationsablaufes und Operationszieles nicht möglich.  Bei der Erstellung eines Operationsplanes wird in der Regel vom Röntgenbild eine Umrissskizze angefertigt, in die hinein das gewünschte Operationsziel übertragen werden muss.  Aus der Superposition der Skelettumrisse ergibt sich zwangsläufig der zu wählende Operationsablauf.

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