Knochendichtemessung Berlin Frohnau | Osteodensitometrie
Die Knochendichtemessung, auch als Quantifizierung des Knochenkalkmineralgehalts bezeichnet, bildet die Grundlage für die Diagnostik von Osteoporose. Sie ermöglicht die Bestimmung der Knochenfestigkeit und das frühzeitige Erkennen eines verminderten Knochenmineralgehalts. Zur Durchführung stehen verschiedene Untersuchungstechniken zur Verfügung, wobei jede Methode spezifische Einsatzgebiete und Vorteile bietet.
Wichtigstes Verfahren: DEXA (Dual-energy X-Ray-Absorptiometrie)
Die DEXA (Dual-energy X-Ray-Absorptiometrie) ist der Goldstandard für die Knochendichtemessung, insbesondere für die Lendenwirbelsäule und den Oberschenkelhals. Sie überzeugt durch folgende Eigenschaften:
- Hohe Präzision: Die Messung des Knochenmineralgehalts erfolgt mit herausragender Genauigkeit.
- Geringe Strahlenbelastung: Es wird nur eine minimale Menge ionisierender Strahlung verwendet.
- Effektivität: Die Methode ermöglicht eine präzise Berechnung des Knochenmineralgehalts im Zielbereich.
Diese Eigenschaften machen die DEXA-Methode zu einem zuverlässigen Instrument für die Osteoporosediagnostik.
T-Wert bei der Knochendichtemessung
- Normalbefund: T-Wert bis zu -1 Standardabweichung.
- Osteopenie (Verminderung des Knochenmineralgehalts): T-Wert zwischen -1 und -2,5 Standardabweichungen.
- Osteoporose: T-Wert unter -2,5 Standardabweichungen.
Besondere Vorsicht bei älteren Patienten
Bei älteren Patienten mit:
- Spondylose (Abnutzungserscheinungen der Wirbelsäule)
- Verkalkungen der Aorta
besteht das Risiko, dass die Ergebnisse der DEXA-Messung verfälscht werden. Dies kann zu einer überschätzten Knochendichte führen, weshalb die Befunde in solchen Fällen kritisch hinterfragt werden sollten.
Einteilung der Osteoporose nach den Messergebnissen der DEXA-Untersuchung anhand des T-Werte
| Präventionsbereiche: | T-Wert > - 1 | Normalbefund |
| T-Wert von -1 bis -2,5 | Osteopenie | |
| Therapiebereich: | T-Wert < -2,5 | Osteoporose |
Bei welchen Personen sollte eine Knochendichtemessung durchgeführt werden?
Die Durchführung einer Knochendichtemessung ist prinzipiell sinnvoll bei:
- klinischem Verdacht auf Vorliegen einer Osteoporose bei Vorhandensein von zumindest einem Risikofaktor oder mehrerer Risikofaktoren
- bei Frauen nach Eintritt des Wechsels (Menopause)
- bei Personen über 65 Jahren
Darüber hinaus müssen Hochrisikogruppen, wie z. B. Patienten unter fortlaufender Cortisontherapie oder nach Organtransplantationen, halbjährlich bzw. ein Mal pro Jahr mittels DEXA untersucht werden.