Schmerztherapie in Berlin-Frohnau | Bei chronischen Schmerzen
Die Behandlung chronischer Schmerzen erfordert mehr als nur die Beseitigung der Ursachen. Ein zentrales Ziel ist es, das Schmerzgedächtnis zu beeinflussen und die im Nervensystem aufgebauten Lernprozesse rückgängig zu machen. Denn Nerven können "verlernen" und sich wieder beruhigen.
Die Schmerztherapie zielt darauf ab, das gesamte Nervensystem in einen Zustand der Entspannung zu bringen, um die Lebensqualität der Betroffenen nachhaltig zu verbessern.
Orthopädische Schmerztherapie
Bei akuten und chronischen Schmerzen des Bewegungsapparates, die nicht mehr kontrollierbar sind, bieten wir neben umfassenden Untersuchungen die folgenden allgemeinen schmerztherapeutischen Maßnahmen an:
- Medikamentöse Einstellung, z. T. auch mittels Infusionen oder Infusionspumpen
- Schmerzlindernde physiotherapeutische Anwendungen (z. B. Extensionen, Elektrotherapie, Kälte- und Wärmetherapie, Massagen, Manuelle Therapie)
- TENS (Transkutane elektrische Nervenstimulation)
- Akupunktur und Moxibustion (Traditionelle Chinesische Medizin)
- Neuraltherapie
- Psychosomatische Versorgung
- Chirotherapie
- Atlastherapie nach Arlen
- Pulsierende Magnetfeldtherapie (PMT)
- Lasertherapie
- Extrakorporale Stoßwellentherapie (ESWT)
Darüber hinaus bieten wir eine Vielzahl an spezialisierten Maßnahmen der orthopädischen Schmerztherapie an, darunter:
- Gezielte diagnostische und therapeutische Nervenblockaden
- Diagnostische und therapeutische Wirbelgelenksblockaden
- Therapeutische Injektionen in Muskeln, Schleimbeutel, Sehnen und Gelenke
Diese Verfahren ermöglichen eine präzise Schmerzdiagnose und -behandlung, um die Beschwerden effektiv zu lindern.
Lumbale epidurale Injektionen (SSPDA)
Diese Methode wird speziell bei Wirbelsäulenproblemen im Lendenbereich angewendet, wie sie bei einem Bandscheibenvorfall oder einer lumbalen Spinalkanalstenose auftreten können. Lumbale epidurale Injektionen ermöglichen eine gezielte Schmerzlinderung und Entzündungshemmung, wodurch häufig operative Eingriffe im Lendenwirbelsäulenbereich vermieden werden können.
Die Periradikuläre Therapie (PRT) ist eine minimal-invasive Behandlungsmethode, bei der unter computertomographischer Navigation eine präzise Injektion einer Medikamentenkombination in den Bereich der Spinalnervenwurzeln und Bandscheiben erfolgt. Diese Therapie zielt darauf ab, Schmerzen zu lindern, Entzündungen zu reduzieren und die Beweglichkeit zu verbessern, ohne operativen Eingriff.
Die gezielte Infiltration der Facettengelenke der Wirbelsäule erfolgt unter computertomographischer Kontrolle, um maximale Präzision zu gewährleisten. Diese minimal-invasive Methode wird eingesetzt, um Schmerzen, die von den Facettengelenken ausgehen, effektiv zu lindern. Durch die Injektion von Medikamenten in die betroffenen Gelenke werden Entzündungen reduziert, die Schmerzursache behandelt und die Beweglichkeit der Wirbelsäule verbessert.